Das Wudele

Wie schaut es nun aus, das Wudele? Vor hundert Jahren noch war es eine einfache Bauanleitung: „… du nimmsch oanfoch a olts Kehrtatl, drahnsch es um, montiersch als Untrgousch a Brettl und schnitzlsch dir a poor Zehn eini. Drnoch nimmsch die Hehrn fan a Goaß, montiersch sie obn aui. Iatz schlogsch nou an Hoos o, ziagsch ihm as Fell or und noglsch driber aui – schund hosch as Wudl gmocht …“. Und die Entwicklung nahm seine Lauf; zuerst nur langsam, im Computerzeitalter immer schneller und professioneller. Heute sind es wahre „Hightech-Viecher“, die jeder individuell nach seinem Können und Geschmack baut. Die einen setzten auf Leichtbau, die anderen auf robuste Massivbauweise. Wie nun ein Schnappviech wirklich gebaut wird, werden wir gewiss nicht beschreiben. Kommt nach Tramin, schaut euch diese Spektakel an und erfreut euch daran, dass die Traminer diesen Brauchtum erhalten und weiterleben gelassen haben.